Das Biergarten-Einmaleins

Das Biergarten-Einmaleins


Der Frühling steht in den Startlöchern – und die Biergartenfans warten schon sehnsüchtig auf ihre erste Maß Bier in der Frühlingssonne.
Gerade für Touristen ist ein Biergartenbesuch DER Einblick in bayerische Kultur und Gemütlichkeit. Wir haben einmal zusammengestellt, was im Biergarten nicht überraschen sollte – und welche Verhaltensregeln dort völlig normal sind:



  1. Wir duzen uns. Im Biergarten gibt es kein „Sie“. Spätestens nach der ersten Maß Bier nicht mehr.

  2. Wir sind gesellig; deswegen quetschen wir uns gerne auf den Bierbänken eng zusammen – oder wir quetschen uns zu wildfremden Menschen mit an den Tisch, auch wenn noch andere Tische komplett frei sind.

  3. Wir sitzen lange. Ein Biergartenbesuch endet in den meisten Fällen nicht bereits nach einer halben Stunde; der Bayer „sitzt sich fest“ und ratscht – oft so lange, bis der Biergarten schließt.

  4. Um 23 Uhr ist Schluss im Biergarten. Bis 22:30 Uhr darf man Bier bestellen, die Musik muss ab 22 Uhr Ruhe geben. Das ist zwar früh, aber für den Biergartler ok. Noch früher wäre nicht ok: es gab wegen der Sperrzeiten und dem Schankschluss bereits Demonstrationen in München!

  5. Den richtigen Biergartler erkennt man an den Druckstellen an den Ellenbögen vom Abstützen auf dem Tisch. Wer lange auf der Bierbank ohne Rückenlehne sitzt, der stützt sich irgendwann zwangsläufig ab.

  6. Wir richten uns im Biergarten „häuslich“ ein. Wer lange im Biergarten sitzt, der weiß, warum der eingefleischte Biergartler ein Sitzkissen mitbringt. Die Bierbänke sind nicht gerade gemütlich! Zum Wohlfühl-Programm gehört für die meisten außerdem eine Tischdecke – und schon sieht es fast so aus wie im heimischen Garten!

  7. In den Biergarten dürfen wir unser Essen von zu Hause mitbringen (Merke: NICHT in einen Wirtsgarten!) – die Getränke müssen wir aber vor Ort erstehen. Aber wer will seine Maß Bier auch von daheim mitbringen?

  8. Das mitgebrachte Essen bringen wir in einem hübschen Korb in den Biergarten – niemals, wirklich niemals in einer Plastiktüte!

  9. „Nur ein Schwein trinkt allein“, heißt es. Deswegen ist das Zuprosten eine der Dauerbeschäftigungen im Biergarten. Wer einen Schluck trinken will, stößt erst mit allen Tischnachbarn an! PS: beim Zuprosten schauen wir uns in die Augen – denn eine Redensart besagt: wer das nicht tut, riskiert 10 Jahre schlechten Sex.

  10. Wir trinken unsere Maß nicht aus. Der letzte Rest Bier im Maßkrug heißt „Noagerl“ – ein „Noagerl-Säufer“ ist in Bayern ein richtiges Schimpfwort. Denn das Noagerl ist abgestandenes, warmes Bier … und für den Bayern gibt es nichts Grausigeres, als das zu trinken!

  11. Wir teilen. Mitgebrachtes oder gekauftes Essen wird meist einfach mit dem Satz „Bedient Euch“ in die Tischmitte gestellt.

  12. Zu Weißwürsten isst man in Bayern SÜSSEN Senf.

  13. Und Weißwürste gibt es in Bayern nur bis 12 Uhr. Nach 12 Uhr niemals bestellen – eine solche Bestellung enttarnt den Touristen.

  14. Wir essen mit den Fingern. Hendl, Steckerlfisch und Co. werden flugs mit den Fingern zerlegt. Wer mit Besteck isst, outet sich schnell als Preuße.

  15. Eine Kleiderordnung gibt es nicht. Im Biergarten findet man Anzugträger, Jogger, Jeans … und natürlich Tracht. Für uns natürlich die optimale Bekleidung für einen zünftigen Biergartenbesuch! Wir hätten da auch einen Outfit-Vorschlag: unser Dirndl Vroni!

 
 
 

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